2-Euro-Projekt

Indien Butterflies

Straßenkinder im Projekt Butterflies, Indien

2-Euro-Projekt

Indien – Zukunft für Straßenkinder!

Dreck, Müll, Angst. Das Leben auf der Straße ist ein täglicher Überlebenskampf und bitterer Alltag für Tausende Kinder in Indien. Viele Jungen und Mädchen sind ganz auf sich allein gestellt. Im Müll suchen sie nach verwertbaren Essensresten, putzen Schuhe oder stehlen und prostituieren sich. Leicht werden sie zu Opfern körperlicher und sexueller Gewalt.

 

Vier bis zehn Stunden arbeiten sie täglich und verdienen damit zwischen 20 und 80 Rupien – umgerechnet etwa 40 Cent. Für Schule bleibt da kaum Zeit oder Geld. Diesen Kindern Sicherheit, Geborgenheit und eine Zukunft zu geben, hat sich das Straßenkinderprojekt Butterflies zum Ziel gemacht. Genau dort wo die Kinder leben, treffen sie die Sozialarbeiter von Butterflies.

2045 Weltbessermacher
haben schon
8090 € gespendet.

18 Euro kosten zusätzliche Schulstunden und Betreuung für ein indisches Kind im Monat

38 Euro reichen aus, um die Familie eines Kindes für einen Monat mit Lebensmitteln zu versorgen

Zitat

Name

Die Schule zu den Kindern bringen
An Bahngleisen und Busbahnhöfen, im Park oder in der Markthalle gibt es Contact Points. Sie sind Anlaufstellen für Sorgen und Nöte, Krankenstationen und Freiluftklassenzimmer. Denn "wenn die Kinder nicht zur Schule gehen können, so bringen wir die Schule einfach zu ihnen", ist das Motto des mobilen Bildungsprogramms.

Rita Panicker hat 1989 Butterflies gegründet. Den Namen erklärt sie so: "Ein Schmetterling ist eine der schönsten Kreaturen der Natur, ebenso wie ein Kind. Der Schmetterling fliegt von Blume zu Blume, um sich zu ernähren. Unsere Kinder sind für ihren Lebensunterhalt auch ständig in Bewegung. Schmetterlinge haben ein sehr kurzes Leben. Straßenkinder haben eine sehr kurze Kindheit."

Die Kinder sollen in ihrer Eigenständigkeit gestärkt und unterstützt werden, das ist die Idee des Projekts. "Man kann Kinder, die seit Monaten und manchmal auch seit Jahren auf der Straße ums Überleben kämpfen, nicht in ein Heim stecken und sie in einen vorgegebenen Tagesablauf pressen", betont Rita Panicker.

Die Kinder wählten meistens das harte und gefährliche, aber freie und selbstbestimmte Leben auf der Straße. "Nur ganz behutsam lassen sich einige Kinder wieder in ein geregeltes Leben eingliedern." Entsprechend behutsam und respektvoll gehen die Butterflies-Mitarbeiter mit den Kindern und Jugendlichen um.

Neben Unterricht und medizinischer Versorgung kann man bei Butterflies auch eine Berufsausbildung zum Koch machen. Es gibt Tanz- und Theatergruppen, eine Straßenkinderzeitung und Straßenkinderradio, den Kinderrechtsklub und die Kinderentwicklungsbank, in die die Kinder ihre Ersparnisse einzahlen können.

Auch nachts finden die Kinder in Nachtunterkünften an verschiedenen Plätzen in Delhi Schutz vor Ausbeutung und Missbrauch, eine Dusche und warmes Essen. So gibt Butterflies rund 1.500 Straßenkindern eine Zukunftsperspektive für ein Leben jenseits der Straße.

Stand der Hilfe

Hier stehen dann aktuelle News

In Indien

Indiens Wirtschaft boomt. Zwar nimmt die Zahl der Menschen, die in absoluter Armut leben, deshalb langsam ab. Doch vom rasanten Wachstum profitieren nicht alle Bevölkerungsschichten. Noch immer lebt fast ein Drittel der Inder in Armut. Und die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich weiter.

  • Wusstest du darüber hinaus, dass...
  • Indien neun Mal so groß wie Deutschland ist – und damit das siebtgrößte Land der Erde.
  • Indien die größte parlamentarische Demokratie der Welt ist.
  • rund 40 Prozent der Inder Vegetarier sind und in keinem anderen Land sich so viele Menschen fleischlos ernähren (mehr Informationen dazu gibt's hier: Ab jetzt!).
  • rund 1.650 Sprachen in Indien unterschieden werden. Die Verfassung erkennt 22 nationale Sprachen an: Hindi, Bengali, Telugu, Marathi, Tamil, Urdu, Gujarati, Kannada, Malayalam, Oriya, Punjabi, Assamesisch, Maithili, Bodo, Dogri, Kashmiri, Konkani, Manipuri, Nepali, Santhali, Sindhi und Sanskrit, dass kaum noch gesprochen wird.
  • Indien nach China das bevölkerungsreichste Land der Welt ist.
  • ein Drittel der Bevölkerung weder lesen noch schreiben kann.
  • NGOs schätzen, dass 12,6 Millionen Kinder arbeiten müssen.
  • mehr als 65 Millionen indische Kinder zwischen sechs und 14 Jahren nicht zur Schule gehen.
  • sexuelle Gewalt gegen Frauen und Mädchen in Indien brutaler Alltag ist und alle 20 Minuten eine Frau vergewaltigt wird.
  • MISEREOR in Indien derzeit rund 350 Projekte unterstützt.

Kontakt

Eli und Julia vom 2-Euro-Team freuen sich über deine Nachricht:

per Mail: 2-euro-helfen[at]misereor.de

per Telefon: 0241 442536

per Post: MISEREOR e. V., 2-Euro-Aktion Mozartstraße 9, 52064 Aachen

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Rechnet sich die Aktion überhaupt? Kann ich einen anderen Betrag als 2 Euro im Monat spenden? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt‘s hier: FAQ.

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